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Akupunktur-Wirkung: Schmerz über Akupunkturpunkte behandeln

Akupunktur-Wirkung: Schmerz über Akupunkturpunkte behandeln
Viele setzen bei der Schmerzbehandlung auf Nadeln. Doch wie wirkt die Akupunktur? Und was sind Akupunkturpunkte?

Akupunktur: Lass Dich nadeln - und der Schmerz ist weg

Die Nadeln sind in aller Munde. Nein, in aller Haut. Akupunktur hat seit den 70er Jahren in Europa und speziell in Deutschland einen Siegeszug gehalten. Was vor 25 Jahren nur wenigen bekannt war wird heute in vielen Praxen von Ärzten und Heilpraktikern angeboten. Was ist dran an den Nadeln? Wo lasse ich sie mir stechen? Und wer bezahlt eine Akupunktur-Therapie?

Mit Hilfe der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)- Heilpraktikerin Beate Graszynski aus Dortmund haben wir diese Fragen beantwortet.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) besteht aus verschiedenen Therapien und über allem steht der Leitsatz: Gesundheit ist der freie Fluss aller Energien.

Im Einzelnen wird von TCM-Therapeuten Akupunktur gleichwertig eingesetzt mit Moxabustion, eine Erwärmung der Akupunkturpunkte durch glühende Kräuter, Kräuterheilkunde, Ernährungstherapie nach den fünf Elementen und Chin. Massagen (Tui Na) und Bewegungstherapie (Qi-Gong und Tai-Chi)

Freier Fluss aller Energien

Bei der Akupunktur werden Nadeln auf die Akupunkturpunkte gesetzt. Die Punkte verlaufen entlang von Leitbahnen, den Meridianen. Wie viele Nadelpunkte es gibt, ist nicht einheitlich beschrieben. Je nach Akupunktur- Richtung sind es 200 Nadelpunkte oder sogar 4000. Jeder Punkt hat einen eigenen Namen, z. B. heißt der Punkt über dem Endglied des mittleren Zehs "Hsien ku". Im Deutschen wird er als "Magen 43" bezeichnet. Mit ihm werden Husten, Darmgeschwüre und Fieber beeinflusst.

Hauptsache, es wirkt

Es liegt noch vieles im Dunkeln. Wirklich wissenschaftlich nachgewiesen ist weder die Existenz der Akupunkturpunkte, noch die der Meridiane. Auch lassen sich keine gesicherten Aussagen darüber machen, wie tief die Nadel eingestochen werden muss, oder aus welchem Material sie bestehen sollte.

Akupunktur macht keine Unterschiede. Aber eines ist sicher: Die Akupunktur hat Millionen Menschen die Schmerzen genommen. Sie wirkt bei allen Menschen, Armen und Reichen, Alten und Jungen, Einfachen und Gebildeten, "Gläubigen" und "Ungläubigen". Nur nicht bei weinenden kleinen Kindern. Warum Akupunktur manchmal hilft und manchmal nicht, können nicht einmal chinesische Akupunkturlehrer erklären.

Sicher scheint nur eins zu sein: Unabhängig von jedem Erklärungsansatz gilt für die Betroffenen: Hauptsache es wirkt!

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