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Akupunktur für Tiere: Wie die Nadeln aus Fernost jetzt auch Vierbeinern helfen sollen

Akupunktur bei Tieren
Akupunktur bei Tieren Die Nadeln aus Fernost sollen jetzt auch Vierbeinern helfen 00:03:07
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Akupunktur beim Menschen gibt es schon lange. Aber immer mehr schwören darauf, dass die Nadeln aus Fernost auch Tieren helfen können. Und das sowohl bei körperlichen, als auch psychischen Beschwerden. 

Nadelstiche zur Lösung von körperlichen Blockaden

Die Akupunktur ist ein Teilbereich der traditionellen chinesischen Medizin. Sie geht von einer Lebensenergie des Körpers aus, die auf verschiedenen Bahnen im Körper zirkuliert und einen großen Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Falls dieser Energiefluss gestört wird, sollen die gezielten Nadelstiche helfen, die Blockaden wieder zu lösen. So soll Akupunkur vor allem bei körperlichen Gebrechen wie Allergien, Arthrose oder Atemwegsbeschwerden wirksam sein. Auch psychische Probleme wie Traumata, Ängste oder Aggressionen sollen behandelbar sein. 

Doch die traditionelle Behandlungsmethode ist umstritten. Viele Menschen sagen nach wie vor, Akupunktur sei reine Illusion mit teurem Placebo-Effekt. Dennoch sind mittlerweile zahlreiche Tierbesitzer von der asiatischen Heilkunst überzeugt. 

So haben schon 6 Akupunktur-Sitzungen einer Stute geholfen, die vor Rückenschmerzen kaum noch laufen konnte, obwohl das Tier früher sogar als Rennpferd Gas gegeben hat. Und auch die panische Angst einer Hündin vor lauten Geräuschen konnte durch die Nadeln gelindert werden - so zumindest die Tierbesitzer.

Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen die Nadeln auf keinen Fall weiterhelfen können: Frakturen oder Brüche, genauso wie Beschwerden, die mit den Blutwerten zusammenhängen, sind klare Fälle für den Tierarzt!  

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