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Akne: Mit veganer Ernährung gegen lästige Pickel

Hilft die Anti-Akne-Ernährung?
Hilft die Anti-Akne-Ernährung? Pickel natürlich bekämpfen 00:04:31
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Akne: Vegane Ernährung kann helfen

Gegen Akne gibt es jede Menge Mittelchen - doch wer darunter leidet, weiß, wie schwierig es ist, etwas zu finden, das wirklich hilft. Mehrere Experten sagen aber jetzt: Akne kann allein mit der richtigen - beispielsweise einer veganen - Ernährung wirksam und vor allem dauerhaft bekämpft werden! Denn wo Cremes und Peelings meist nur oberflächlich wirken, erfolgt die Hautverbesserung durch Ernährung von innen und ist somit nachhaltiger.

Charly ist 14 Jahre alt und kämpft wie viele andere Teenager permanent gegen Pickelchen und Hautunreinheiten. Cremes, Waschmittel und Peelings konnten bei ihr zwar Abhilfe schaffen, setzen aber eben nur äußerlich an und die Wirkung war nur von kurzer Dauer. Die richtige Ernährung soll Entzündungsprozesse von innen heraus verhindern. Genau das will Charly jetzt ausprobieren.

Vier Wochen lang soll Charly auf Weißmehl, Zucker und Milchprodukte verzichten. Die lassen nämlich den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen und das führt zur Ausschüttung von Insulin und IGF-1, dem sogenannten "Pubertätshormon". Beide Stoffe wirken sich negativ auf die Talgproduktion der Haut aus. Stattdessen sollte sie sich von viel frischem Gemüse, Soja- und Vollkornprodukten und hochwertigen Ölen ernähren. Somit würde sich eine vegane Ernährung anbieten.

Nach vier Wochen verbessert sich das Hautbild

Zwar ist ein direkter Zusammenhang zwischen einer Akne-Erkrankung und der Ernährung bisher nicht wissenschaftlich belegt, dennoch wissen Mediziner, dass ein erhöhter Blutzuckerspiegel, wie er zum Beispiel auch bei Übergewichtigen oder bei Diabetespatienten auftritt, bakterielle Entzündungen auf der Haut begünstigt.

Aus seiner Ernährung streichen sollte man als Akne-Patient daher außer Zucker, Weißmehl und sehr fetthaltigen und industriell hergestellten Speisen auch Fleisch und Milchprodukte, da diese sich aufgrund ihres naturgegebenen Hormongehalts negativ auf den menschlichen Hormonhaushalt auswirken. Erlaubt sind 'natürliche' Süßigkeiten, wie Trockenfrüchte und Nüsse, sowie Mandeln.

Nach zwei Wochen bemerkt die Schülerin erste Veränderungen ihrer Haut. Nach vier Wochen bekommt Charly schließlich auch von der Dermatologin die Bestätigung: Die Ernährungsumstellung hat Charlys Haut nachweislich verbessert.

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