ADHS bei Erwachsenen kann fatale Folgen haben

Unbehandelte ADHS: Fatale Folgen
Unbehandelte ADHS: Fatale Folgen 00:02:23
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Drogenabhängig und straffällig durch ADHS?

Das Zappelphilipp-Syndrom, kurz ADHS genannt, gilt als Kinderkrankheit. Eine neue Studie hat jedoch bewiesen, dass das falsch ist. Denn auch immer mehr Erwachsene leiden am Aufmerksamkeits-Defizit. Die meisten wissen es nur nicht, weil ADHS bei Frauen und Männern oft nicht erkannt wird und das kann fatale Folgen haben. Ärzte schlagen jetzt Alarm, denn diese Erwachsenen werden offenbar häufiger drogenabhängig oder straffällig.

ADHS bei Erwachsenen kann fatale Folgen haben
ADHS bei Erwachsenen kann fatale Folgen haben © WavebreakMediaMicro - Fotolia

Häufige Symptome sind Unruhe und Anspannung

Bei Erwachsenen ist ADHS seltener als bei Kindern. Etwa zwei bis drei Prozent der Deutschen leiden daran. Die Betroffenen können sich nur schlecht auf eine Sache konzentrieren, fangen vieles an, aber machen nichts zu Ende. Sie zeichnen sich eher durch eine innere Unruhe und Anspannung aus - anders als die typische Zappelei bei Kindern. Sie sind oft impulsiv, haben Schwierigkeiten Emotionen zu kontrollieren und leiden unter starken Stimmungsschwankungen.

Die ADHS Störung tragen die Betroffenen schon seit der Kindheit in sich, doch je schlauer ein Mensch ist, desto später fällt sie in der Regel auf. Einmal erkannt, kann eine ADHS auch bei Erwachsenen therapiert werden: Mit Hilfe von Medikamenten wie Ritalin, durch Verhaltenstherapien und auch durch Gespräche.

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