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Adams-Oliver-Syndrom: Beim Weinen kann Daisy sterben

Beim Weinen kann Daisy sterben
Beim Weinen kann Daisy sterben - sie leidet am Adams-Oliver-Syndrom.

Nur 130 Menschen weltweit haben das Adams-Oliver-Syndrom

Dass kleine Kinder weinen, ist das Normalste von der Welt. Doch für die kleine Daisy Ogston aus England könnte das tödlich sein. Der Zweijährigen fehlt seit der Geburt ein großer Teil ihres Schädelknochens, sie leidet an einer seltenen Krankheit namens Adams-Oliver-Syndrom. Das berichtet die ‚Daily Mail‘. Insgesamt gibt es auf der Welt nur 130 Menschen, die ebenfalls an der Krankheit leiden.

Daisys Gehirn ist an den offenen Stellen Erschütterungen hilflos ausgesetzt. Beim Weinen würde sich der Druck auf das Gehirn erhöhen und das Gehirn hätte keinen Puffer mehr. Es könnte sogar Hirnwasser in die Schädelöffnung laufen. Die Gefahr für Infektionen würde dadurch deutlich steigen. Die Ärzte warnen daher, dass Daisy eine Heulattacke bekommt – denn das würde den sicheren Tod des Mädchens bedeuten.

Zum Schutz trägt Daisy so oft es geht einen Helm und ihre Eltern planen nun, ein spezielles Zimmer in ihrem Haus in Norwich einzurichten. In diesem so genannten ‚Soft room‘ soll alles so abgesichert sein, dass sich Daisy nicht verletzen kann. Die Eltern versuchen zudem, so gut es geht, die Kleine schon zu beruhigen, bevor sie überhaupt anfängt zu schreien. Denn erst mit 13 Jahren kann Daisy operiert werden, dann ist ihr Schädel stabil genug für eine Operation.

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