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Absurde Plus-Size-Kampagne - Designerin postet Foto zum Gegenangriff auf Instagram

Kurviges Model zeigt die Mittelfinger
Man erkennt deutlich, was Designerin Christina Ashman von der fragwürdigen Plus-Size-Kampagne (rechts) hält © Instagram, Interriobangert

"Es ist das schlimmste Beispiel für Marketing, das ich je gesehen habe"

Die fragwürdige Kampagne eines Onlineshops sorgt im Netz für Furore. Mit einem dürren Model sollte Plus-Size Mode angeworben werden, dabei posierte die Frau in einer Übergrößen-Shorts. Ihr Körper steckte dabei in EINEM Hosenbein.

Weltweit regten sich Frauen über diese bizarre Kampagne auf und wundern sich: "Die wollen die Klamotten doch verkaufen, oder?"

Genau das dachte sich auch die britische Designerin Christina Ashman, die hauptsächlich Röcke herstellt. "Wenn du ein Produkt für eine bestimmte Zielgruppe anbietest, solltest du ein Beispiel dieser Zielgruppe verwenden, um zu zeigen, wie es aussieht. Shorts in Übergröße sollten demnach auch an zwei kräftigen Beinen gezeigt werden und nicht durch einen zierlichen Körper in einem Bein", so Ashman gegenüber 'BuzzFeed'.

Prompt setzte sie zum witzigen Gegenangriff an, und postete auf Instagram ein Foto, das ein kräftiges Model zeigt: Es trägt an einem Oberschenkel einen Rock und zeigt mit deutlicher Geste, was sie von der Plus-Size-Kampagne hält.

In den sozialen Medien erntete sie viel Zustimmung. Doch obwohl das Bild lustig ist, ist die Botschaft dahinter ernst: "Die Modeindustrie möchte, dass Menschen sich in ihrem Körper schlecht fühlen, um Geld zu machen und das ist falsch."

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