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Abnehmen und dabei Fast-Food essen - geht das?

Abnehmen und dabei Fast-Food essen - geht das?
© TyneNews/WENN, TN1OB

Kochen wie zu Omas Zeiten ist für viele ein Freizeitluxus geworden, frische Lebensmittel mehr und mehr in den Hintergrund geraten. Gemüse, Fisch, Fleisch selber kochen? „Keine Zeit!“ – „Keine Ahnung!“ – „Keine Lust!“, so die häufgsten Ausreden zur Kochunlust. Bester Beweis: Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Tiefkühlpizza verdreifachte sich in 15 Jahren von 3 auf 9 Stück.

Aufreißen, aufwärmen, aufessen: Das geht schnell und einfach und schmeckt. Doch so viel Bequemlichkeit bekommt den allerwenigsten Bäuchen. Nehmen Sie sich Fast-Food-Regeln zu Herzen und Ihre Figur wird es ihnen danken. Außerdem erfahren Sie, welche Fast-Food-Produkte Ihre Figur schonen.

Diese Regeln helfen

Regel Nummer 1: Studieren Sie die Produktbezeichnungen kritisch! Adjektive wie „gesund“ oder „zuckerfrei“ sind weder geschützt noch geprüft. Ein Getränk mit 40 Prozent Zuckeranteil (mehr als Limonade) darf immer noch gesund heißen.

Regel Nummer 2: Lesen Sie die Nährwertangaben wie den Beipackzettel eines Medikaments! Bei den Inhaltsstoffen gilt: Was vorne

steht, ist am meisten drin. Auch bei den Angaben zur Portionsgröße lohnt sich ein prüfender Blick, denn Pizzahersteller geben stets eine halbe Pizza als Portion an. Klar: 432 Kalorien klingt besser als 864. Aber mal ehrlich: Legen Sie nach einer halben Pizza die Gabel weg? Na also.

Regel Nummer 3: Lassen Sie sich nicht von der Werbung irritieren! Es lohnt sich manchmal, einen Tick länger beim Einkaufen nachzudenken. Hier ein Beispiel: „Jetzt mit noch mehr knuspriger Auflage!“, steht auf der Schachtel. Wir übersetzen das mal: mehr Auflage gleich weniger Fisch (vorher 70 Prozent, jetzt 52). Das Plus an Panade lässt die Kalorien eines Filets ganz schnell von 608 auf 711 steigen.

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