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Abnehmen mit Bitterstoffen: Darum macht bitteres Gemüse schlank

Rucola und Co. lassen die Pfunde purzeln
Rucola und Co. lassen die Pfunde purzeln Bitter macht schlank 00:00:25
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Bitterstoffe zum Abnehmen stecken in herben Gemüsesorten

Süß und salzig essen wir für unser Leben gern. Bitterer Geschmack hingegen war für unsere Vorfahren ein Warnsignal und deutete auf Gift in der Nahrung hin. Die meisten Menschen meiden auch heute noch bittere Lebensmittel. Schade, denn gerade die herben Kräuter, Salate und Gemüsesorten wie zum Beispiel Rucola oder Endivie sind sehr gesund. Die darin enthaltenen Bitterstoffe kurbeln die Verdauung an und bändigen zudem die Lust auf Süßes. "Der bittere Geschmack regt den Speichelfluss an, er fördert die Ausschüttung von Verdauungssäften und aktiviert die Magen-Darm-Bewegungen", erläutert Sabine Hülsmann von der Verbraucherzentrale Bayern. "Bitterstoffe sollten daher ein regelmäßiger Bestandteil unserer Ernährung sein."

Der weitere Vorteil von Rosenkohl, Chicorée und Co.: Sie sind mit weniger als 50 Kalorien pro 100 Gramm echte Leichtgewichte. Und durch die enthaltenen Ballaststoffe machen Gemüse und Salat zusätzlich satt, senken den Cholesterinspiegel im Blut und schützen so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Alte Sorten enthalten mehr Bitterstoffe

Es lohnt sich also, öfter mal zu herbem Gemüse zu greifen. Nicht zuletzt, weil es sich so vielfältig und schmackhaft zubereiten lässt. Leider werden die bitteren Komponenten aus Geschmacksgründen aus vielen Gemüsesorten immer mehr herausgezüchtet. Die Verbraucherzentrale Bayern rät, auf Bauernmärkten oder in Bioläden nach älteren Sorten Ausschau zu halten. Sie weisen noch einen höheren Gehalt an Bitterstoffen auf.

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