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Abnehmen durch Kälte: Kühle Wohnung wirkt wie Diät

Dick mit Wärme, dünn mit Kälte
Weniger heizen und abnehmen, denn Raumtemperaturen beeinflussen das Gewicht. © picture-alliance / beyond/beyond, beyond/beyond foto

Diät kann auch einfach sein: Kälte frisst Fettpolster

Wenn es draußen so richtig kalt ist, ziehen sich die meisten Menschen gerne in ihre wohlig warme Wohnung zurück. Doch Vorsicht: Wärmeliebhaber neigen zu Übergewicht.

Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass Menschen die frieren, leichter abnehmen, als Menschen die immer gleichen und meist gemütlichen Raumtemperaturen ausgesetzt sind. So hat sich bei Probanden, die über sechs Wochen täglich nur zwei Stunden bei 17 Grad Celsius verbracht haben, der Körperfettanteil reduziert.

Niederländische Forscher haben einen ähnlichen, etwas verschärfteren Versuch durchgeführt. Ihre Testpersonen mussten über einen Zeitraum von zehn Tagen für ganze sechs Stunden täglich bei Temperaturen von 15 Grad Celsius ausharren. Auch bei ihnen reduzierten sich die Körperfettwerte. Und noch ein guter Nebeneffekt stellte sich bei den Probanden ein: Sie fühlten sich nach dem Versuch wohler und die Kälte machte ihnen nicht mehr so sehr zu schaffen.

Diät durch Kälte: Braune Fettzellen wirken Wunder

Die wissenschaftliche Erklärung: Durch Kälte sind die Muskeln aktiver und der Anteil an braunem Fettgewebe wird durch das Frieren erhöht. Braune Fettzellen erzeugen Wärme und verbrauchen Kalorien. Weiße Fettzellen speichern hingegen zugeführte Energie und machen dadurch fett.

Ein bisschen zu frieren, ist also überhaupt nicht schlimm - im Gegenteil. Es hilft der Gesundheit und der Geldbeutel freut sich auch, wenn die Heizkosten dadurch nicht aus dem Ruder laufen.

Die ideale Raumtemperatur beziffern die Forscher übrigens mit 18 bis 19 Grad Celsius - einen Kälteschock dürfte dadurch niemand erleiden.

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