8-Stunden-Diät: Essen, was man will

8-Stunden-Diät: Buch verspricht fünf Kilo in einer Woche
8-Stunden-Diät: Buch verspricht fünf Kilo in einer Woche © Marin Conic

Bis zu fünf Kilo weniger in einer Woche

Nicht nur, was man isst, sondern vor allem wann man isst, hat Einfluss auf unser Gewicht. Auf diesem Grundsatz baut die '8-Stunden-Diät' von David Zinczenko und Peter Moore auf. Die Autoren versprechen einen Gewichtsverlust von bis zu fünf Kilo in einer Woche. Aber wie genau funktioniert das Prinzip?

"Essen Sie, was immer Sie wollen", heißt es im Buch. Die einzige Bedingung: Das darf man nur innerhalb von acht Stunden am Tag. Dieses Zeitfenster kann zum Beispiel von 9 bis 17 Uhr, aber auch von 11 bis 19 Uhr reichen. "Einfach gesagt, hilft die 8-Stunden-Diät die Zeitspanne zwischen dem letzten Snack und dem Frühstück zu verlängern. Damit bekommt dein Körper die Chance deine Fettreserven zu verbrennen", so Zinczenko.

8-Stunden-Diät ist aber kein Freifahrtsschein

Der US-amerikanische Autor macht die 24-Stunden-Esskultur für Übergewicht und Diabetes verantwortlich. Aber auch wenn man beim Essen auf nichts verzichten muss, weist Zinczenko darauf hin, dass die 8-Stunden-Diät kein Freifahrtschein dafür ist, sich den Bauch vollzuschlagen. Auf eine gesunde Ernährung muss man auch hier achten.

"Wir essen den ganzen Tag lang und geben unserem Körper nicht die Chance das viele Essen und die Giftstoffe zu verarbeiten", so Zinczenko. Er empfiehlt den Tag am besten mit Tee oder Kaffee und acht Minuten Bewegung zu beginnen. "Damit kurbeln Sie den Stoffwechsel an." Danach sollte es ein nahrhaftes Frühstück geben. Zum Mittagessen, das aus einem Salat, zwei Pizzastücken und einer Suppe bestehen kann, darf man sich einen Nachtisch seiner Wahl aussuchen. Das Abendessen wird zwar früher also gewohnt stattfinden, aber hier darf man sich an Sachen wie Gemüse und Steak satt essen. Auch ein Nachtisch und ein Glas Wein sind erlaubt, da der Körper genügend Zeit bekommt die Kalorien zu verarbeiten. Beim Essen sollten Sie also in Zukunft nicht nur den Teller, sondern auch die Uhr im Auge behalten.

Anzeige