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3-Monats-Koliken: So helfen Sie Ihrem Baby

3-Monats-Koliken: Was hilft?
3-Monats-Koliken: Was hilft? Hebamme Franzi gibt Tipps 00:03:06
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Tipps gegen die 3-Monats-Koliken

Was genau bedeuten eigentlich die 3-Monats-Koliken bei Neugeborenen und was hilft dagegen? Hebamme Franziska Junge erklärt, woher die Bauchschmerzen kommen und was Sie dagegen tun können, damit es Ihrem Baby besser geht.

Neugeborene kennen noch keine Nahrung, da sie im Mutterleib über die Nabelschnur versorgt wurden. Mit dem Eintritt ins Leben muss der Darm anfangen, Nahrung zu verarbeiten. Das bereitet vielen Neugeborenen ziemliche Probleme. Sie bekommen regelrechte Koliken, Bauchkrämpfe und Bauchschmerzen. Diese treten in der zweiten bis dritten Lebenswoche auf und können bis zu drei Monate anhalten. Nicht alle Neugeborenen haben richtige Koliken, die meisten plagen jedoch Bauchschmerzen unterschiedlicher Ausprägung.

Es gibt einige Möglichkeiten, den Kleinen zu helfen. Hebamme Franzi empfiehlt homöopathische Präparate und einfache Hausmittel. So können Sie lokal Wärme mit einem Wärmekissen oder einer Wärmflasche auf den Bauch geben. Außerdem können Sie mit dem sogenannten 'Flieger-Griff' versuchen, die Bauchschmerzen Ihres Babys zu lindern. Dabei tragen Sie Ihr Kind bäuchlings auf Ihrem Unterarm. Greifen Sie zwischen den Beinen des Babys hindurch, sodass es mit dem Bauch und der Brust auf Ihrem Unterarm liegt. Nehmen Sie den anderen Unterarm hinzu und stützen Sie damit das Köpfchen. In dieser Position können Sie Ihr Kind leicht schuckelnd umhertragen. Das lindert die Bauchschmerzen und beruhigt es.

Bauchmassage bei 3-Monats-Koliken

Was auch gut hilft, ist die Bauchmassage. Legen Sie Ihr Kind dazu auf den Rücken und streicheln Sie im Uhrzeigersinn den Bereich rund um den Bauchnabel. Diese leichte Druckmassage entspannt und löst Verkrampfungen, die Verdauung wird angeregt.

Eine weitere Möglichkeit ist das 'Fahrradfahren' mit den Beinchen. Nehmen Sie die Beine Ihres Babys, das in Rückenlage vor Ihnen liegt, und bewegen Sie sie wie beim Radfahren. Alternativ können Sie auch beide Beine zusammen in leichten Kreisen bewegen. Wenn Sie sanft vorgehen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass Sie Ihrem Baby schaden könnten.

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