18-Jährige vergewaltigt und angezündet

18-Jährige vergewaltigt und angezündet

Große Proteste in der Ukraine nach Vergewaltigung

Ein Verbrechen der furchtbarsten Art erschüttert derzeit die Ukraine: Eine 18-Jährige wurde von drei Männern erst vergewaltigt, dann in ein Bettlaken gewickelt und angezündet. Jetzt ist die Frau ihren schweren Verletzungen erlegen.

Nur mit großem Glück war Oksana Makar überhaupt lebend gefunden worden. Ein Mann, der gerade eine Autopanne hatte, hörte beim Warten auf Hilfe ihre leisen Hilferufe aus einer nahegelegenen Baugrube, berichtet das Portal 'KyivPost'. Im Krankenhaus wurden dem Mädchen ein Arm und beide Füße amputiert, die Haut war zu 55 Prozent verbrannt. Oksana kämpfte um ihr Leben: "Wie werde ich leben? Ich will leben" soll sie in die Kamera ihrer Mutter gesagt haben, berichtet 'Bild.de'.

Mutmaßliche Täter waren Söhne von Ex-Regierungsbeamten

Was die Ukrainer besonders erzürnte: Die mutmaßlichen Täter konnten zwar gefasst werden, zwei der der jungen Männer wurden aber wieder freigelassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Mykolayiv lagen nicht genug Beweise vor. Lokale Medien jedoch berichten, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Söhne ehemaliger Regierungsbeamter handele. Laut 'KyivPost' habe das auch der Polizeichef der Ukraine, Vitali Zakharchenko, bestätigt.

Die Freilassung löste einen Sturm der Entrüstung aus. In mehreren Städten wurde demonstriert, ukrainische Parlamentarier verlangten sogar die Todesstrafe. Zwei Tage nach der umstrittenen Entscheidung wurden die beiden 21 und 23 Jahre alten Männer wieder festgenommen - unter dem Vorwurf des versuchten Mordes.

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