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17 Tiere unter einem Dach: Steve Greig hat ein großes Herz für alte Tiere

Dieser Amerikaner gibt alten Tiere ein neues Zuhause
Dieser Amerikaner gibt alten Tiere ein neues Zuhause Süße Wohngemeinschaft 00:02:32
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Mit dem kleinen Zoo ist Steves großer Traum in Erfüllung gegangen

Ein oder zwei Haustiere sind ja noch normal. Aber 17? Das ist schon etwas ungewöhnlich - nicht aber für den Amerikaner Steve Greig. Denn er hat tatsächlich so viele tierische Freunde: neun Hunde, ein Schwein, zwei Enten, vier Hühner und einen Hasen. Sie alle sind schon ziemlich alt und konnten im Tierheim nicht mehr vermittelt werden. Jetzt haben sie bei Steve im hohen Alter noch mal ein richtig schönes Zuhause gefunden. Wie er auf die Idee für ein Tier-Altenheim kam und wie der Alltag mit der Rentner-Gang aussieht, sehen Sie im Video.

17 Tiere bedeuten jede Menge Arbeit

Eines ist sicher - unschöne Machtkämpfe scheint es bei Steve nicht zu geben: "Ich finde, es ist keine so große Herausforderung. Fast alle Tiere, die aus einem Tierheim kommen, wollen es dir unbedingt recht machen, wollen geliebt werden."

Vor fünf Jahren adoptierte Steve den ersten Senior-Hund - nachdem sein eigener Hund Wolfgang sehr früh gestorben war: "Ich hatte beschlossen, ins Tierheim zu gehen und den ältesten Hund zu adoptieren, der sonst nie ein neues Zuhause finden würde. Ich dachte: dieser Hund wird leben, weil Wolfgang starb. Ich fühlte mich sofort besser."

Der 53-Jährige arbeitet normalerweise als Buchhalter. Sein zweiter Job sind seine Tiere, um die er sich viele Stunden am Tag kümmert. Denn die alten Herrschaften haben so ihre Angewohnheiten mit dem Alter entwickelt. Huhn Oprah fährt gerne auf dem Staubsauger durch die Küche. Und das Schwein, das auf den Namen Bikini hört, ist unendlich faul und auch noch dickköpfig.

Steve informiert über seine Alten-WG auf Instagram: Fast 640.000 Follower folgen seiner Greisen-Truppe, die er immer liebevoll in Szene setzt. Die Tiere nehmen die Knipserei mit Gelassenheit hin. Doch auch, wenn das alles Spaß macht: Mehr Tiere kann Steve nicht aufnehmen. "Mit dieser Anzahl kann ich immer noch spazierengehen, ihnen ihre Medikamente geben. Und noch ein Privatleben haben."

Der Amerikaner liebt seine alten Tiere, und das mit all ihren Wehwehwechen und möchte ihnen ihren Lebensabend möglichst angenehm gestalten. Deshalb hat er ihnen jetzt sogar eine Terrasse gebaut, damit die Senioren die angenehme Frühlingssonne genießen können.

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