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10 Gründe, warum wir oft so müde sind

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Ständig müde trotz genügend Schlaf? Dahinter kann eine Krankheit stecken

Wer kennt das nicht: ständig müde! Nicht nur morgens oder abends, sondern auch tagsüber fallen viele Menschen in ein echtes Leistungsloch. Und nicht immer ist zu wenig Schlaf der Grund für die Müdigkeit, teilweise steckt auch eine Mangelerscheinung oder sogar eine Krankheit hinter der ständigen Müdigkeit. Wir zeigen die 10 häufigsten Gründe für Ermüdungserscheinungen.

Grundsätzlich benötigt jeder Mensch eine ausreichende Portion Schlaf. Wie viel das sein muss, ist unterschiedlich. Die einen kommen locker mit fünf Stunden aus, andere benötigen neun Stunden Schlaf, um über den Tag zu kommen. Die meisten Menschen brauchen zwischen sechs und acht Stunden Schlaf. Fällt der Schlaf zu knapp aus, tritt auch früher oder später ein gewisses Maß an Erschöpfung auf und kann dazu führen, dass man ständig müde ist. In diesem Fall kann ein kurzes Nickerchen Wunder wirken.

Problematischer wird es, wenn auch bei ausreichend Schlaf in der Nacht regelmäßig Ermüdungserscheinungen am Tag auftreten. Dann ist die Ursache woanders zu suchen. Denn ständige Müdigkeit kann ein Symptom für verschiedene Krankheiten sein. In der Regel treten neben der Müdigkeit auch andere Symptome auf, die dann einen Gang zum Arzt erforderlich machen.

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Ständig müde: Gründe für Müdigkeit am Tag

Flüssigkeitshaushalt und Koffein

1. Einer der größten Müde-Macher ist Flüssigkeitsmangel. Zu einer Unterversorgung mit Wasser kann es schnell kommen - ohne dass man es selber merkt. Ausreichend zu trinken ist für den Körper wichtig - und es hält wach. Zwei bis drei Liter am Tag sollten Sie fitter machen. Und wo wir gerade beim Trinken sind:

2. Kaffee ist ein echter Wachmacher, oder? – Allerdings! Aber nur für einen kurzen Zeitraum. Nach spätestens zwei Stunden sind die meisten Kaffeetrinker noch müder als vorher. Grüner oder schwarzer Tee können dagegen länger wachhalten.

Schlechter Kreislauf und Bewegungsmangel

3. Wer trotz ausreichend Schlaf tagsüber ständig müde ist, kann einen zu niedrigen Blutdruck haben. Hinzu kommen hier Schwindel und kalte Hände. Bei Frauen ist der Blutdruck zu niedrig, wenn der obere Wert unterhalb der Marke 100 liegt, bei Männern unter 110. Einem niedrigen Blutdruck kann mit Bewegung entgegengetreten werden. Beim Sport kommt der Kreislauf in Schwung und Sie werden sich gleich wacher fühlen.

Psychische Faktoren

4. Stress macht ebenfalls müde. Denn wer ständig unter Strom steht, kann zwischendurch nicht abschalten. Der Körper fährt dann volle Pulle, was schnell auf den Akku geht. Auch Überarbeitung und private Probleme können zu ständiger Müdigkeit führen. Ständig müde können Sie aber auch bei Krankheiten wie Depression oder Burn-out-Syndrom sein.

Vitaminmangel

5. Weil der Organismus auf das Vitamin B12 angewiesen ist, wirkt sich ein Mangel sofort auf den Körper aus. Signale sind Müdigkeit und Energielosigkeit. B12 ist in tierischen Eiweißen enthalten, sodass oft Veganer an einem B12-Mangel leiden. Sind Sie also ständig Müde und ernähren sich ohne Tierprodukte, sollten Sie sich auf einen Vitamin-B12-Mangel untersuchen lassen.

6. Auch Eisenmangel führt zu Müdigkeit. Besonders Frauen leiden darunter. Eisen ist wichtig für die Hämoglobin-Bildung, der den Sauerstoff durch den Körper transportiert. Geht der Transport nicht schnell genug von statten, bremst der Körper ab und Sie fühlen sich ständig müde.

Pubertät

7. Bei Kindern und Jugendlichen sorgt das Wachstum für Müdigkeit. Während einer körperlichen Entwicklungsphase haben Kinder nicht nur Wachstumsschmerzen. Sie sind auch ständig müde. Wenn Ihr halbwüchsiger Sohn also mal wieder einen Mittagsschlaf macht, anstatt Hausaufgaben: nehmen Sie’s ihm nicht zu übel.

Äußere Faktoren

8. Umweltfaktoren machen ebenfalls müde. Viel zu trockene Luft oder der längere Aufenthalt in schlecht gelüfteten Räumen kann ganz schön schlappmachen. Vor allem in der dunkeln Winterzeit haben viele Menschen Probleme mit ständiger Müdigkeit, da der Lichtmangel dafür sorgt, dass unser Körper vermehrt Melatonin – das Schlafhormon - ausschüttet.

Krankheiten

9. Akute und chronische innere Erkrankungen gehen mit Müdigkeit einher. Oft ist die Müdigkeit ein Vorbote für einen Infekt. Nicht selten bricht nach ein paar müden Tagen eine Erkältung oder sogar Grippe aus. Aber auch Stoffwechselkrankheiten wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion kann die Ursache sein, warum Sie ständig müde sind. Allerdings, kann auch eine schwere Krankheit wie Krebs hinter der Müdigkeit stecken.

10. Eher wenige Menschen leiden unter dem Chronischen Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom. Bei den Betroffenen sorgen bereits geringste körperliche oder geistige Aktivitäten für einen langanhaltenden Erschöpfungszustand. Weil das Krankheitsbild sehr komplex ist, kann es lange dauern, bis eine entsprechende Diagnose erfolgt.

Ständig müde? Ab wann zum Arzt?

Sollten Sie sich über einen längeren Zeitraum ständig müde fühlen, ist ein Gang zum Arzt unumgänglich. Hier werden Sie auf mögliche Vitaminmängel, Stoffwechselkrankheiten und andere mögliche Ursachen für die Müdigkeit untersucht.

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